Ich und der Super Bowl XLIV
Die letzte Nacht hab ich alleine auf der Couch mit dem Super Bowl XLIV verbracht und ich muss sagen ich hatte meinen Spass, was ich euch mit ein paar Worten und vielen Zahlen erklären möchte.
Als schreckliches Vorab-Fazit kann man die Zahlen 1, 4, 2 und 8 herausstellen. Der Abend hat nämlich angefangen mit ca. 1 Stunde Schlaf, 4 Stunden Super Bowl, wieder 2 Stunden Schlaf und endete mit 8 Stunden arbeiten.
Aber ich will nicht meckern!
So, jetzt zum eigentlichen Event. Im Sun Life Stadium zu Miami traten die New Orleans Saints gegen die Indianapolis Colts vor 74.000 Zuschauern an, wobei die New Orleans Saints das Spiel völlig verdient mit 31:17 gewannen.
Dies hat schon nach kurzer Zeit gar nicht so ausgesehen, denn den Münzwurf haben die Colts für sich entscheiden können und die Statistik sagt, dass 64% der Teams, die diesen gewinnen auch den Super Bowl gewinnen. FAIL!
Des Weiteren standen die Zeichen ebenfalls schlecht, als die Saints im ersten Viertel schon mit 0:10 hinten lagen. Auch hierzu gab es auch eine Statistik und die besagte, dass es bisher nur ein Team in der Super Bowl-Geschichte schaffte einen 0:10-Rückstand wieder umzudrehen, nämlich die Washington Redskins im Jahre 1983. FAIL!
Ich liebe ja Statistiken, aber genauso liebe ich es auch, wenn diese wiederlegt werden.
Saints-Quarterback Drew Brees drehte nämlich auf und warf zwei Touchdowns und sorgte für 288 Yards Raumgewinn. Auf der anderen Seite konnte Peyton Manning nichts entgegensetzen und warf stattdessen 3,5 Minuten vor dem Ende des Spiels, als seine Colts sieben Punkte zurücklagen, einen Pass in die Hände von Saints-Verteidiger Tracy Porter, der mit dem Ball in den Armen 74 Yards weit bis in die Endzone lief.
Die Schuld sollte man aber nicht nur bei Manning suchen, denn seine Receiver zeigten durch die Bank Nerven und konnten sensationelle Pässe leider nicht fangen.
Somit war schon eine kleine Vorentscheidung gefallen und die Saints konnten weiter gen Super Bowl-Gewinn marschieren und Rekorde “purzeln” lassen.
Brees stellte mit 32 erfolgreichen Pässen die Super Bowl-Bestmarke von Tom Brady aus dem Jahr 2004 ein und die Differenz von 14 Punkten im Endergebnis ist die größte seit sieben Jahren, am 27. Januar 2003 schlugen die Tampa Bay Buccaneers die Oakland Raiders 48:21.
Nach 59 Minuten und 25 Sekunden effektiver Spielzeit stand der Sieger endlich fest und der kleinste Quarterback der Super Bowl-Geschichte Drew Brees (1,82 m) gewann den MVP-Titel.
Meinen Respekt hat aber nicht der der MVP-Gewinner, sondern Dwight Freeney von den Colts, der trotz eines vor 2 Wochen erlittenen Bänderrisses spielte und ziemlich hart zur Sache ging.
Abschließend kann ich nur noch sagen, dass die ARD für das größte Negativerlebnis der vergangenen Nacht gesorgt hat, da sie anstatt der Verleihung des Super Bowls lieber die schönsten Bahnstrecken Neuseelands zeigte. PFUI ARD!!! Und für sowas zahl ich GEZ-Gebühren.
Bilderquellen: http://de.wikipedia.org und www.spiegel.de




