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kettcar wollte mich unbedingt in ihrem neuen Musikvideo

Posted by Willems on Jan 27, 2012 in Musik

Am 6. Januar hab ich folgenden Beitrag von Grand Hotel van Cleef auf Facebook gelesen.

Man sollte ein Portrait von sich schicken, quasi egal in welcher Lage, hauptsache man kuckt ernst. Dieses Foto hat dann die Chance im neuen kettcar-Musikvideo Im Club aufzutauchen. Gesagt getan, die Chance musste ich nutzen. Ich hab mir das erste Foto geschnappt, das ich gefunden habe und hab es kettcar geschickt und wieder vergessen.

Gestern hab ich dann von Julia eine Nachricht bekommen, dass das Video veröffentlicht wurde, aber ob ich darin zu sehen bin, wusste ich leider immer noch nicht. Irgendwann konnte ich aber das Video sichten und ich konnte mich sichten.

:-) Schön! :-)

Julia konnte ich auch noch entdecken.

Nicht nur wegen mir, sondern auch weil das Lied gut ist, könnt ihr jetzt auch noch das Video schauen.

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Gesehene Filme 2012 No. 12: Ein riskanter Plan (2012)

Posted by Willems on Jan 27, 2012 in Filme

Man on a Ledge / Ein riskanter Plan

Filmposter:

Bildquelle: www.moviemaze.de

Filmbeschreibung:
Als Lydia Mercer, Spezialistin für Suizidspringer, in ein Zimmer in den obersten Etagen eines New Yorker Hotelturms gerufen wird, steht sie vor einem Rätsel. Die Identität des Mannes, der außen an einem Mauervorsprung mit seinem Sprung in die Tiefe droht, kennt sie genauso wenig wie die Motive, die ihn zu einer Verzweiflungstat zu treiben scheinen. Noch ahnt Lydia nicht, dass es sich bei dem Unbekannten um einen Ex-Cop handelt, der nicht ohne Hintergedanken der Zuschauermenge ein großes Spektakel bietet.

Trailer:

Cast & Crew:

- Regisseur:
Asger Leth
- Schauspieler:
Sam Worthington spielt Nick Cassidy
Elizabeth Banks spielt Lydia Mercer
Jamie Bell spielt Joey Cassidy
Anthony Mackie spielt Mike Ackerman
Génesis Rodríguez spielt Angie
Ed Harris spielt David Englander
Kyra Sedgwick spielt Suzie Morales
Edward Burns spielt Jack Dougherty
Titus Welliver spielt Nathan Marcus

Trivia:
- Der Film spielt und wurde in New York City gedreht.

- Sam Worthington spielt einen Mann, der unschuldig im Gefängnis sitzt und flieht, Elizabeth Banks spielt die selbe Rolle in 72 Stunden - The Next Three Days.

- Product Placement: Ford, Adidas

Wo gesehen?
im Kino in der Sneak Preview (Cinetower, Neunkirchen)

Zum ersten Mal gesehen?
Ja

Vergabe von Willis:

Fazit:
Ein schön besetztes, spannendes Filmchen, das mit dem ein oder andern Twist aufwartet. Nett anzusehen war auch die eine Dame, wer den Film sieht, weiß wer gemeint ist. ;-)

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Gesehene Filme 2012 No. 11: J. Edgar (2011)

Posted by Willems on Jan 26, 2012 in Filme

J. Edgar / J. Edgar

Filmposter:

Bildquelle: www.moviemaze.de

Filmbeschreibung:
J. Edgar Hoover ist ein schwieriger Charakter, der in seiner 50 Jahre währenden Karriere einerseits als Musterbild für Gesetzessinn und Moralität gilt, andererseits kontrollsüchtig, egozentrisch, erpresserisch und rassistisch ist. Er revolutioniert die kriminalistische Spurensicherung, sammelt zugleich ein geheimes Aktenarsenal an, mit dem er die mächtigsten Politiker erpresste. Sein Assistenzdirektor Clyde Tolson ist ihm tief ergeben, doch Hoover unterdrückt seine homosexuellen Neigungen.

Trailer:

Cast & Crew:

- Regisseur:
Clint Eastwood
- Schauspieler:
Leonardo DiCaprio spielt J. Edgar Hoover
Armie Hammer spielt Clyde Tolson
Naomi Watts spielt Helen Gandy
Damon Herriman spielt Bruno Hauptmann
Jeffrey Donovan spielt Robert F. Kennedy
Judi Dench spielt Anna Marie (Hoovers Mutter)
Ed Westwick spielt Agent Smith
Josh Lucas spielt Charles Lindbergh
Ken Howard spielt U.S. Attorney General Harlan F. Stone
Stephen Root spielt Arthur Koehler
Geoff Pierson spielt Alexander Mitchell Palmer
Lea Thompson spielt Lela Rogers
Gunner Wright spielt Dwight D. Eisenhower

Trivia:
- Der Film eröffnete das 25. AFI Fest 2011 in Los Angeles

- Clint Eastwood führte Regie, produzierte den Film und schrieb die Musik.

- Im Film spielen auch die seit langem andauernden Spekulationen um Hoovers sexuelle Orientierung eine wichtige Rolle. Das führte in den USA bereits zu öffentlichen Diskussionen um Clint Eastwoods neuestes Werk.

- Judi Dench hat sich bei den Dreharbeiten zu dem vorangegangenen Film die Zehe gebrochen, dies aber niemanden mitgeteilt, aus Angst die Rolle zu verlieren.

- Leonardo DiCaprio war bei den Golden Globes 2012 als Bester Hauptdarsteller - Drama nominiert.

- Product Placment: The Washington Post, Ford

Wo gesehen?
im Kino (camerazwo, Saarbrücken)

Zum ersten Mal gesehen?
Ja

Vergabe von Willis:

Fazit:
Der Film hatte sehr gute Voraussetzungen. Ich liebe Clint Eastwoods Regiearbeiten, mag Leonardo DiCaprio sehr als Schauspieler und auf real extistierenden Personen beruhende Geschichten sind auch gern gesehen. Es ist im Endeffekt nicht der beste Eastwood, aber er war wirklich sehr sehr interessant und unterhaltsam.

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Picture of the Week No. 128

Posted by Willems on Jan 25, 2012 in Fun

Schöner den netten Scherzerlaubt. ;-)

Bildquelle: www.ruthe.de

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Gesehene Filme 2012 No. 10: Das Boot - Director´s Cut (1981)

Posted by Willems on Jan 25, 2012 in Filme

Das Boot

Filmposter:

Bildquelle: www.moviepilot.de

Filmbeschreibung:
Der Kriegsberichterstatter Werner geht 1941 an Bord von U-96, das den Auftrag hat, englische Transportschiffe zu versenken. Werner soll der Heimatfront von den Heldentaten des Kapitäns und seiner Mannschaft berichten. Doch schnell wird der Jäger zum Gejagten, und der Atlantik entpuppt sich bald als nasskalte Hölle für die Besatzung. Ein Albtraum aus Klaustrophobie und Todesangst beginnt.

Trailer:

Cast & Crew:

- Regisseur:
Wolfgang Petersen
- Schauspieler:
Jürgen Prochnow spielt Kommandant (Der Alte)
Hubertus Bengsch spielt 1. Wachoffizier (I. WO)
Klaus Wennemann spielt Leitender Ingenieur (LI)
Herbert Grönemeyer spielt Leutnant Werner
Martin Semmelrogge spielt 2. Wachoffizier (II. WO)
Uwe Ochsenknecht spielt Bootsmann Lamprecht
Erwin Leder spielt Obermaschinist Johann
Jan Fedder spielt Bootsmaat Pilgrim
Claude-Oliver Rudolph spielt Dieselheizer Ario
Ralf Richter spielt Dieselmaat Frenssen
Oliver Stritzel spielt Dieselheizer Schwalle
Heinz Hoenig spielt Funkmaat Hinrich
Bernd Tauber spielt Obersteuermann Kriechbaum
Martin May spielt Fähnrich Ullmann
Lutz Schnell spielt Dufte
Otto Sander spielt Kapitänleutnant Philipp Thomsen
Günter Lamprecht spielt Kapitän der „Weser“
Sky du Mont spielt Leutnant Müller

Trivia:
- Das Boot ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Lothar-Günther Buchheim.

- Die Handlung des Romans Das Boot spielt im 2. Weltkrieg auf dem U-Boot U 96, das 1941 aus Saint-Nazaire ausläuft. Buchheim verarbeitet in dem Buch seine persönlichen Erfahrungen als Kriegsberichterstatter und schildert die Situationen der U-Boot-Besatzung mit großer Präzision. Der Roman erschien 1973. Buchheim brauchte über 25 Jahre, bis er psychisch in der Lage war, seine Tagebuchaufzeichnungen und Schriften aus dem Jahr 1941 zu sichten und mit der Niederschrift des Romans zu beginnen.

- Der Roman basiert hauptsächlich auf den Erfahrungen, die Buchheim auf zwei Feindfahrten sammeln konnte. Er begleitete als Kriegsberichterstatter die siebte Feindfahrt des zur 7. U-Boot-Flottille gehörenden U 96, die vom 26. Oktober bis 7. Dezember 1941 dauerte. An Bord von U 309 nahm er an zwei weiteren Fahrten teil, von denen eine vermutlich nur eine Übersetzfahrt war.

- Vom Spielfilm Das Boot gibt es vier Versionen, die sich zum Teil erheblich voneinander unterscheiden:

# Die bekannteste Version ist die sogenannte Erste Kinoversion von 1981, die am 17. September 1981 in München uraufgeführt wurde und tags darauf in den bundesdeutschen Kinos anlief. In den USA lief diese Version am 10. Februar 1982 in den Kinos an. Diese Version hatte eine Dauer von 149 Minuten (PAL 143 Minuten) und ist auch die Version, die für den Oscar nominiert wurde. Hier fehlen die erzählerischen Kommentare von Leutnant Werner.

# 1985 erschien die sogenannte TV-Version. Diese wurde zunächst als Dreiteiler (zweimal 105, einmal 98 Minuten) und 1987 als Sechsteiler im deutschen Fernsehen gesendet und hat eine Spieldauer von über fünf Stunden (sechsmal 52 Minuten). Zuvor lief diese Version im Oktober 1984 in Großbritannien, im Originalton mit englischen Untertiteln, bei BBC an. Zwischen den Episoden gibt es immer wieder einen Erzähler, der auf die bisherigen Teile zurückblickt. Ebenfalls nur in dieser Version sind gelegentliche aus dem Off gesprochene, tagebuchartige Kommentare von Leutnant Werner enthalten.

# 1997 erschien der sogenannte Director’s Cut im Kino und anschließend als DVD. Dies ist eine qualitativ deutlich aufgewertete Version der Ersten Kinoversion. Neben einer Neusynchronisation in Mehrkanalton mit effektvollem Subwoofereinsatz (5.1 und 7.1 SDDS) bietet diese Version ein gut restauriertes Bild, die Laufzeit beträgt 208 Minuten (PAL: 199 Minuten). Laut Regisseur Petersen sollte diese Version 1981 in die Kinos kommen; aus kommerziellen Gründen war das aber nicht möglich. In den Kinos lief dieser Film in Deutschland am 11. Dezember 1997 und in den USA bereits am 4. April 1997 an.

# 2004 erschien die schon bekannte TV-Version auf DVD. Auch hier gibt es wieder verbesserten Ton und verbessertes Bild. Trotzdem wird die Bild- und Tonqualität des Director’s Cut nicht erreicht. Gegenüber der ursprünglichen TV-Version von 1985 wurden die Rückblendungen und die Erzählerstimme entfernt, die zu Beginn und Ende der einzelnen Teile zu hören war. Die aus dem Off gesprochenen Kommentare von Leutnant Werner sind jedoch enthalten. Die Laufzeit beträgt nun genau 282 Minuten (PAL). In Fankreisen gilt diese Version als die ultimative Das-Boot-Version. Jedoch fehlen bei dieser Fassung mindestens zwei kurze Einstellungen. In einer von ihnen kommt „der Alte“ aufs Boot und hält eine Ansprache: In der Kinoversion sagt der leitende Ingenieur zu Leutnant Werner: „Jetzt kommt seine Rede!“, bevor der Kaleun seine Rede beginnt.

- Im Film ist „der Alte“ die tragende Figur und wird nie beim Namen genannt. Aus Buchheims Überlieferungen ist aber bekannt, dass, wenn Buchheim auf U 96 gefahren ist, immer Heinrich Lehmann-Willenbrock der Kommandant war. Er war sogar einmal bei den Dreharbeiten zu Das Boot anwesend.

- Mit seinen dreißig Jahren ist „der Alte“ eines der ältesten Besatzungsmitglieder. Der Altersunterschied zwischen dem dreißigjährigen Kommandanten und den achtzehn- bis knapp über zwanzigjährigen Besatzungsmitgliedern wird sowohl im Buch als auch im Film thematisiert. Die Schauspieler im Film wirken (sind) jedoch teilweise älter als zwanzig oder dreißig Jahre.

- Viele der Schauspieler schafften durch diesen Film den Durchbruch im Filmgeschäft. So waren Heinz Hoenig, Uwe Ochsenknecht, Jan Fedder, Martin Semmelrogge, Claude-Oliver Rudolph, Ralf Richter, Oliver Stritzel, Klaus Wennemann und Herbert Grönemeyer bis dahin vorwiegend Theaterschauspieler. Otto Sander und Jürgen Prochnow waren schon länger auch im Filmgeschäft bekannt. Einzig Hubertus Bengsch bekam keine großen Rollen mehr. Er ist aber einer der meistbeschäftigten deutschen Synchronsprecher, unter anderem als Standardsprecher von Richard Gere.

- Als Synchronsprecher für die englische Version des Films kamen fast durchgehend die deutschen Original-Schauspieler zum Einsatz.

- Die Filmmusik komponierte Klaus Doldinger. Ausnahmen hiervon bilden das Lied J’attendrai (gesungen von Rina Ketty) und It’s a Long Way to Tipperary sowie zahlreiche Soldatenmärsche und U-Bootfahrer-Lieder, die im Hintergrund zu hören sind oder beim Ein- und Auslaufen (Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus) gespielt werden. Diese sind nicht Bestandteil des offiziellen Soundtracks.

- Der Film wurde ohne Steadicam produziert, auch weil das System in der engen Kulisse nicht verwendet werden konnte. Stattdessen setzte Jost Vacano Kreiselstabilisatoren (Gyroskop) für die Handkamera ein, wie er sie bereits 1973 für Supermarkt verwendet hatte.

- Die Kulisse des Boots stand im Studio auf einer hydraulischen Bühne, mit der die Auf- und Abwärtsbewegungen und das Kippen simuliert werden konnten. Die Kamera erhielt durch die Kreiselstabilisatoren einen künstlichen Horizont. Wegen der Motorengeräusche der hydraulischen Bühne und der schlechten Akustik der Metallkulisse musste der komplette Film ohne Originalton gedreht und nachvertont werden.

- Otto Sanders Rolle des Kapitänleutnant Thomsen wird in seiner Einführungsszene als “Seemann der alten Garde … nur noch besoffen” beschrieben. Laut Aussage von Regisseur Wolfgang Petersen im Audiokommentar der Director´s Cut-DVD soll Sander während der Aufnahmen zu dieser Szene wirklich betrunken gewesen sein.

- Die Produktion der Fünf-Stunden-Fassung des Films kostete die Bavaria Film 32 Millionen DM (etwa 16 Millionen Euro). Der WDR und der SDR übernahmen hiervon Kosten in Höhe von zehn Millionen DM. Aus dieser Beteiligung resultieren die Fernsehfassungen.

- Gedreht wurde an vielen Standorten. Einige Szenen wurden in La Rochelle an der französischen Atlantikküste gedreht. Hierzu zählen die Aus- und Einlaufszenen. Außerdem wurden auf dem Bodensee Außenszenen gedreht, in der Nordsee Sturmszenen und in den Studios der Bavaria Film in München alle Innenaufnahmen und Unterwasseraufnahmen. Das Innere von U 96 wurde hierfür von der Bavaria Film detailgetreu nachgebaut und ist 55 Meter lang. Ein Original dieses U-Boot-Typs ist zwar 67 Meter lang, die Differenz ist jedoch damit zu erklären, dass die beiden nicht begehbaren Endspitzen fehlen, weil sie keine Relevanz für die Dreharbeiten hatten. Die 55 Meter lange Innenkulisse ist in der Bavaria Filmstadt ausgestellt und für Besucher begehbar.

- Für den Film wurde in München ein Modell des U-Boots im Maßstab 1:1 nachgebaut. Dieses Modell wurde in drei Einzelteile zerlegt und nach La Rochelle transportiert, wo es wieder zusammengefügt wurde. Diese Kulisse verfügte über einen Antrieb und wurde von einer Person gesteuert, hatte aber sonst keine Inneneinrichtung. Während der Dreharbeiten zum Sturm brach das Boot auseinander und sank im Hafen von La Rochelle. Dieser Vorfall hätte fast zum Ende der Produktion geführt. Das Boot wurde dann aus einzelnen, wiedergefundenen Teilen und aus Holz wieder zusammengebaut, aber ohne Antrieb. Für weitere Aufnahmen mit diesem Boot wurde es gezogen. Außerdem existierten ein ferngesteuertes, tauchfähiges 11-Meter-Modell für Außenszenen, ein 5,50-Meter-Modell für Unterwasseraufnahmen im Bavaria-Bassin und noch weitere verschiedene Schiffsmodelle von ein bis drei Meter Länge.

- In dem 11-Meter-Modell wurden modifizierte Barbie- und Ken-Puppen für die Besatzung benutzt.

- Das einzig existierende Original dieses U-Boot-Typs VIIC U 995 steht im Ostseebad Laboe bei Kiel.

- Steven Spielberg lieh sich 1980 das 1:1-Modell für eine U-Boot-Sequenz in seinem Film Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes von der Bavaria Film aus.

- Die Schauspieler bekamen von Petersen besondere Auflagen: Sie durften im Sommer nicht mehr in die Sonne, um Sonnenbräune zu verhindern, und zehn Tage vor Drehbeginn der späten Szenen durften sie sich nicht mehr rasieren. Bei der Marine, vor allem bei den U-Bootfahrern, war es üblich, sich während einer Feindfahrt nicht zu rasieren, um Trinkwasser zu sparen.

- Die Bavaria hatte die Filmrechte nach Erscheinen des Romans erworben und plante ursprünglich, den Film in Kooperation mit einer amerikanischen Produktionsfirma und mit amerikanischer Besetzung zu drehen. Das dafür von Ronald M. Cohen angefertigte Drehbuch wurde aber von Buchheim abgelehnt, da die US-Version zu (amerikanisch-) „patriotisch“ geraten sollte und vor allem deutlich mehr auf Action gesetzt wurde.

- Die Dreharbeiten dauerten über ein Jahr. Dabei ging man fast immer chronologisch vor, bis auf die Szenen, die in La Rochelle spielen. Dazu gehört auch die Szene in der Bar. Diese wurden ganz am Ende der Dreharbeiten gefilmt. Die Szenen im Inneren des U-Boot-Bunkers wurden im Gegensatz zur restlichen Hafeneinrichtung an Originalschauplätzen in La Rochelle gedreht.

- In der Sturmszene im Beobachtungsturm wurde Jan Fedder von einer Welle getroffen und brach sich einige Rippen. Seine Rolle wurde daraufhin gekürzt.

- In mehreren Szenen ist eine ENIGMA-Schlüsselmaschine zu sehen, die zur Entschlüsselung empfangener Funksprüche benutzt wird. Beim ersten Auftritt der ENIGMA (in der 282-Minuten-Langversion nach 53 Minuten) schaut der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner dem II. WO (Zweiter Wachoffizier) über die Schulter, während dieser einen Funkspruch mittels einer ENIGMA-M4 entschlüsselt. Dabei erläutert er: „Erst durch die Schlüsselmaschine ergibt sich aus wirren Buchstabenfolgen ganz langsam ein Sinn.“ Historisch nicht ganz korrekt an dieser Szene ist die Verwendung einer M4, da sie erst am 1. Februar 1942 in Dienst gestellt wurde, während Das Boot in Roman und Film seine Feindfahrt im Herbst und frühen Winter des Jahres 1941 durchführt. Somit hätte korrekterweise eine M3 verwendet werden müssen.

- Aus Kostengründen wurde die Endszene des Bombenangriffs im Hafen in einem Take gedreht. Bei den beiden Flugzeugen handelt es sich um französische Maschinen, die für den Film umgebaut wurden.

- Im englischen Sprachraum wurde der Film unter dem deutschen Originaltitel gezeigt, welcher dort zur Aussprache [bu:t] (wie englisch boot, Stiefel) verleitet. So ist der parodistische Titel der Simpsons-Folge „Das Bus“ zu verstehen. Außerdem leiht Marge in einer Folge einen Pornofilm mit der Bezeichnung Das Butt (Hintern) aus.

- Bernd Eichinger gewann im Zuge einer Wette einen Porsche 911 von Wolfgang Petersen, da Eichinger die Zuschauerzahl von Das Boot besser und höher einschätzte als Petersen.

- Aus Anlass des 25. Jahrestags der Uraufführung der Kino-Version zeigte das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt am Main vom 19. September 2006 bis zum 7. Januar 2007 die Ausstellung DAS BOOT Revisited.

- Aus dem gleichen Grund wurde der Film im Jahr 2007 mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Herbert Grönemeyer nahm an der Verleihung nicht teil, Klaus Wennemann war bereits im Jahr 2000 verstorben. Ansonsten war es das erste Zusammentreffen der gesamten Crew nach Ende der Dreharbeiten.

- Der Film Das Boot zählt mit 5,8 Millionen Zuschauern in Deutschland zu den zehn erfolgreichsten deutschen Filmen. In den USA liegt der Film mit einem Einspielergebnis von 11487676 US-Dollar hinter Die unendliche Geschichte an zweiter Stelle aller deutschen Filme.

- Zur Entstehungsgeschichte des Films fand vom 16. November 2007 bis zum 24. Februar 2008 im Haus der Geschichte in Bonn die Ausstellung Das Boot. Geschichte · Mythos · Film statt.

- In der Fernsehserie Der Fahnder, in der Klaus Wennemann die Hauptrolle spielte, kamen einige Schauspieler, mit denen er in Das Boot gespielt hatte, zu einem Gastauftritt, meistens als Verbrecher. Unter ihnen waren z. B. Heinz Hoenig, Uwe Ochsenknecht und Ralf Richter.

- Weil Clint Eastwood Das Boot kannte und als “wundervollen Film” schätzte, darüber hinaus Tod im Spiegel gesehen hatte und auch direkt nach Erbarmungslos nicht gleich noch einmal Regie führen wollte, fragte er bei Wolfgang Petersen an, ob er für den Filmstoff In the Line of Fire – Die zweite Chance die Regie übernehmen wollte. Dies bedeutete für Petersen den endgültigen Durchbruch in Hollywood.

- Mit U-900 drehte 2008 der Regisseur Sven Unterwaldt mit Atze Schröder in der Hauptrolle eine Parodie.

- Das Boot wurde bei der Oscarverleihung 1983 insgesamt für sechs Oscars nominiert (Beste Regie (Wolfgang Petersen), Beste Kamera (Jost Vacano), Bestes adaptiertes Drehbuch (Wolfgang Petersen), Bester Schnitt (Hannes Nikel), Bester Ton (Milan Bor, Trevor Pyke, Mike Le-Mare) und Bester Tonschnitt (Mike Le-Mare)).

- Der Film gewann zweimal den Bayerischen Filmpreis 1981 (Regiepreis an Wolfgang Petersen und Kamerapreis an Jost Vacano), den Deutschen Schallplattenpreis 1982, die Goldene Leinwand 1982, den Deutschen Filmpreis 1982 (Filmband in Silber), die Goldene Kamera 1985 (für TV-Fassung) und die Goldene Kamera 2007 (für das Filmjubiläum).

- 1982 wurde der Film bei den Golden Globes für den besten fremdsprachigen Film nominiert.

- Product Placement: Mercedes, Beck’s

Wo gesehen?
auf DVD (bei Volker und zu Hause)

Zum ersten Mal gesehen?
Jein

Vergabe von Willis:

Fazit:
Bis zur Sichtung diese Woche war ich mir 100%ig sicher, dass ich den Film schon mindestens einmal (komplett) gesehen habe. Allerdings konnte ich mich nur an die ersten 2/3 wirklich erinnern. Es muss also dann wohl so gewesen sein, dass ich von der 5 Stunden-TV-Version nur die ersten 3-3,5 Stunden gesehen habe und ich mir eingebildet habe, dass ich die normale Kinoversion bzw. den Director´s Cut gesehen habe. Dafür bin ich aber schon zweimal durch DAS Boot, in dem gedreht wurde, in München in den Bavaria Filmstudios durchgelaufen.
Naja nun aber zum Film. Der Film ist sensationell besetzt, zwar nicht zur damaligen Zeit aber heutzutage, da eigentlich alle eine gute Karriere hingelegt haben. Er ist spannend von vorne bis hinten obwohl er so lange ist und man kann extrem mit den Protagonisten mitfühlen. Alles in allem muss ich wirklich sagen, wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte unbedingt so schnell wie möglich schauen, da es tatsächlich einer der besten deutschen Filme aller Zeiten ist. Es ist wirklich schade, dass man in absehbarer Zeit so einen Monsterfilm in Deutschland nicht mehr erleben wird, schade.

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Gesehene Filme 2012 No. 9: Der Mandant (2011)

Posted by Willems on Jan 24, 2012 in Filme

The Lincoln Lawyer / Der Mandant

Filmposter:

Bildquelle: www.moviemaze.de

Filmbeschreibung:
Bei Cops und Staatsanwälten ist Anwalt Haller unbeliebt, weil er mit Schlitzohrigkeit die Lücken des Systems ausnützt, um für seine meist schuldigen Klienten gute Deals auszuhandeln. Louis Roulet, Sohn aus reichem Haus, scheint die Ausnahme von der Regel zu sein, wurde vielleicht wirklich von einer Prostituierten reingelegt, die er angeblich vergewaltigen und ermorden wollte. Doch ein alter Fall verändert die Sicht auf den neuen, zwingt Haller unter Lebensgefahr, seine ganze Cleverness auszuspielen.

Trailer:

Cast & Crew:

- Regisseur:
Brad Furman
- Schauspieler:
Matthew McConaughey spielt Mick Haller
Ryan Phillippe spielt Louis Roulet
Marisa Tomei spielt Maggie McPherson
William H. Macy spielt Frank Levin
Josh Lucas spielt Ted Minton
John Leguizamo spielt Val Valenzuela
Michael Peña spielt Jesus Martinez
Bob Gunton spielt Cecil Dobbs
Frances Fisher spielt Mary Windsor
Bryan Cranston spielt Det. Lankford
Trace Adkins spielt Eddie Vogel
Laurence Mason spielt Earl
Michaela Conlin spielt Det. Sobel
Michael Paré spielt Det. Kurlen
Shea Whigham spielt Corliss
Pell James spielt Lorna

Trivia:
- Der Mandant basiert auf dem gleichnamigen Roman von Michael Connelly.

- Der Film spielt im gleichen Universum wie Blood Work (2002), der auch auf einem Roman von Michael Connelly basiert.

- Michael Connelly wollte Matthew McConaughey für die Rolle des Mickey wegen seiner Leistung in Tropic Thunder (2008).

- Marisa Tomei und William H. Macy haben schon zusammen in Born to Be Wild (2007) gespielt. In beiden Filmen spielte Tomei einen Charakter namens Maggie und Macy einen namens Frank.

- Product Placement: Lincoln, Nike

Wo gesehen?
im iBurg Theater

Zum ersten Mal gesehen?
Ja

Vergabe von Willis:

Fazit:
Ich wusste nicht wirklich, was mich erwartet, weshalb ich wohl überrascht werden konnte. Schöne Story bzw. schöner Storyverlauf mit guten Charakteren und Darstellern. Macht Spass!

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Gesehene Filme 2012 No. 8: Wir sind die Nacht (2010)

Posted by Willems on Jan 23, 2012 in Filme

Wir sind die Nacht

Filmposter:

Bildquelle: www.moviemaze.de

Filmbeschreibung:
Vampire machen die Hauptstadt unsicher: Louisa, Nora und Charlotte sind immer auf der Suche, ihren Blutdurst zu stillen. Als Louisa in einer Bar Lena entdeckt und mit ihrem Biss selbst zum Nachtwesen macht, löst sie eine ungeahnte Kette von Ereignissen aus: Nicht nur die Polizei, sondern auch Lenas “Freund” Tom suchen nach den Vampiren. Als Tom die Geliebte findet, entdeckt er die wahre Größe seiner Gefühle für die Geliebte - und weckt damit die Eifersucht von Louisa, die sich ebenfalls in Lena verliebt hat.

Trailer:

Cast & Crew:

- Regisseur:
Dennis Gansel
- Schauspieler:
Karoline Herfurth spielt Lena
Nina Hoss spielt Louise
Max Riemelt spielt Kommissar Tom Serner
Jennifer Ulrich spielt Charlotte
Anna Fischer spielt Nora
Arved Birnbaum spielt Kommissar Lummer

Trivia:
- Das Grundkonzept bestand aus einem Vampirfilm, der eine Liebesgeschichte beinhalten und in der Berliner Clubszene spielen sollte. Dennis Gansel schrieb ein drei Seiten langes Exposé und nannte es „The Dawn“, eine Liebesgeschichte zwischen einer jungen Berliner Vampirin und einem jungen, normalsterblichen Mann. Auf der Premiere von Bernd Eichingers Das Mädchen Rosemarie sah Gansel die Schauspielerin Nina Hoss auf der Leinwand und schrieb das Drehbuch auf sie zu. 1999 kontaktierte er die Schauspielerin und stellte ihr das Exposé vor. Hoss war, wie Christian Becker, von der Idee begeistert und war an einer Teilnahme am Projekt sehr interessiert. Kein Produktionsstudio war an der Story interessiert. 2004 lief der Film Creep mit Franka Potente an. Der Film floppte und symbolisierte somit, dass deutsche Horrorfilme nicht funktionieren. Dennis Gansel hatte die Hoffnung somit fast aufgegeben und arbeitete an seinen Filmen Mädchen, Mädchen, Napola – Elite für den Führer und Die Welle. Nebenbei arbeitete er jedoch weiterhin das Drehbuch zu „The Dawn“ aus. Als Gansels Verfilmung Die Welle erfolgreich im Kino lief, gaben Rat Pack und Constantin Film schließlich grünes Licht für eine Verfilmung des Vampirfilmes. Grund hierfür war vermutlich der Hype, der durch die Verfilmung von Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen ausgelöst wurde. Jedoch musste Gansel feststellen, dass das Drehbuch zu „The Dawn“ zu viele Parallelen zum internationalen Hit Twilight aufwies. Das Drehbuch musste daher umgeschrieben werden. Der Autor Jan Berger arbeitete die finale Drehbuchfassung aus und gab dem Film den Titel Wir sind die Nacht.

- Dennis Gansel wollte von Anfang an Nina Hoss als Louise im Film. Bereits vor zehn Jahren zeigte er ihr das Drehbuch zu The Dawn. Hoss zeigte sich interessiert und hatte gesagt, Gansel solle sich melden, sobald das Drehbuch komplett ist und der Film gedreht werden solle. Als zehn Jahre später schließlich der Anruf kam, sagte sie zu und wurde so als Louise, die Anführerin des Vampirtrios besetzt.

- Ebenfalls wollte Gansel auch Karoline Herfurth schon früh dabei haben. Er hatte bereits im Jahr 2000 mit ihr zusammen Mädchen, Mädchen gedreht und ihr damals bereits das Drehbuch zu The Dawn gegeben, was er als nächstes Projekt im Auge hatte. Herfurth war wie Hoss begeistert vom Drehbuch, war allerdings für die Rolle der Lena damals zu jung und wäre nur als Nora in Frage gekommen. Da sich der Drehstart jedoch um einige Jahre verzögerte, wurde sie nun doch als Hauptfigur besetzt.

- Jennifer Ulrich arbeitete bereits bei Die Welle mit ihrem jetzigen Lebensgefährten Gansel zusammen. In einem Interview bei MTV Home dementierte sie die Gerüchte, dass sie die Rolle nur aufgrund ihrer Beziehung zu Gansel erhalten habe. Sie musste viermal zum Casting und bekam schließlich die Rolle als Vampirin Charlotte, eine erfolglose Schauspielerin aus den 20er Jahren.

- Als Nora wurde schließlich Anna Fischer besetzt, die in den Augen des Produzenten Christian Becker perfekt besetzt ist, da sie aufgeweckt, zierlich und wie ein Partygirl wirkt.

- Die männliche Hauptrolle vergab Gansel an seinen langjährigen Weggefährten Max Riemelt, mit dem er bereits in drei seiner Filme gearbeitet hat.

- Gedreht wurde in Berlin (altes Stadtbad Lichtenberg, Plänterwald im Berliner Ortsteil Treptow-Köpenick, Spreepark, Haus Cumberland am Kurfürstendamm, Galeria Kaufhof am Alexanderplatz, Schöneberg, Bahnhof Zoo, Abbruchhäuser des ehemaligen DDR-Rundfunks an der Nalepastraße in Oberschöneweide, Tropical Island, Tiergartentunnel am Berliner Hauptbahnhof, Teufelsberg, Studio Babelsberg).

- Charlotte wurde auf der Premiere ihres Filmes Dr. Mabuse von Louise gebissen. Die Darstellerin der Charlotte, Jennifer Ulrich, wurde für die Szene, in der ein Ausschnitt aus dem Film zu sehen ist, per Bluescreen in Originalaufnahmen des Filmes gesetzt.

- Karoline Herfurth und Max Riemelt arbeiteten bereits bei Dennis Gansels erstem Kinofilm Mädchen, Mädchen zusammen.

- Ursprünglich war eine Szene vorgesehen, in der die Vampirdamen mit Lena im Museum stehen und sich auf den Bildern wiedererkennen. Diese Szene wurde jedoch gestrichen, die Grundidee ist im Vorspann wieder zu finden, in dem man Bilder von Ereignissen der letzten Jahrhunderte sieht. So waren die Vampirfrauen Charlotte und Louise zum Beispiel beim Mauerfall in Berlin anwesend.

- Das Nummernschild von Noras Auto ist FU-CK 1.

- Im Oktober 2010 zeichnete die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) den Film mit dem Prädikat Besonders Wertvoll aus.

- Der Film wurde zweimal für den Deutschen Filmpreis (Bester Schnitt, Beste Filmmusik) nominiert.

- Product Placement: Adidas, BMW, Burger King, Motorola, Apple, MTV, Lamborghini, Porsche, Volkswagen, Mercedes

Wo gesehen?
im iBurg Theater

Zum ersten Mal gesehen?
Ja

Vergabe von Willis:

Fazit:
Irgendwie hab ich im letzten Jahr relativ viele Vampirfilme oder -serien gesehen und ich muss sagen bei diesem Film wurde es mir dennoch nicht langweilig. Er ist gut erzählt, hat einen schönen Cast (allen voran Nina Hoss und der immer guten Karoline Herfurth), hat tolle Bilder und macht einfach Spass. Von mir aus könnten in Zukunft noch öfters solche deutsche Filme rauskommen.

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Gesehene Filme 2012 No. 7: Die Kunst zu gewinnen – Moneyball (2011)

Posted by Willems on Jan 20, 2012 in Filme

Moneyball / Die Kunst zu gewinnen – Moneyball

Filmposter:

Bildquelle: www.moviepilot.de

Filmbeschreibung:
Nach der Baseball-Saison fällt die knapp gescheiterte Mannschaft der Oakland A’s auseinander. Teammanager Billy Beane muss ein neues Team bilden, hat dafür aber nur begrenzte finanzielle Ressourcen zur Hand. Zufällig lernt er den Wirtschaftsanalysten Peter Brand kennen, der ein, wie er glaubt, todsicheres System entwickelt hat, mit Computerstatistiken eine perfekte Mannschaft ohne Stars aufzubauen. Beane vertraut dem jungen Mann und setzt dessen System gegen alle Widerstände durch. Erfolge wollen sich zunächst nicht einstellen.

Trailer:

Cast & Crew:

- Regisseur:
Bennett Miller
- Schauspieler:
Brad Pitt spielt Billy Beane
Jonah Hill spielt Peter Brand
Philip Seymour Hoffman spielt Art Howe
Robin Wright spielt Sharon
Chris Pratt spielt Scott Hatteberg
Stephen Bishop spielt David Justice
Brent Jennings spielt Ron Washington
Royce Clayton spielt Miguel Tejada
Tammy Blanchard spielt Elizabeth Hatteberg
Jack McGee spielt John Poloni
Vyto Ruginis spielt Pittaro
Nick Searcy spielt Matt Keough
Glenn Morshower spielt Ron Hopkins
Casey Bond spielt Chad Bradford

Trivia:
- Die Kunst zu gewinnen – Moneyball beruht auf der wahren Geschichte des Major League Baseball-Teams Oakland Athletics und seines Managers Billy Beane.

- Als Vorlage für den Film diente Michael Lewis’ Roman Moneyball – The Art Of Winning An Unfair Game von 2003.

- Die Weltpremiere fand am 9. September 2011 beim Toronto International Film Festival statt.

- Ursprünglich war Steven Soderbergh als Regisseur für das Projekt vorgesehen. Er hatte bereits Pitt für die Hauptrolle sowie Demetri Martin für die Rolle des Peter Brand engagiert und der Film sollte im Juni 2009 in Produktion gehen. Kurz vor Beginn der Dreharbeiten wurde das Projekt jedoch von Columbia Pictures wegen künstlerischer Differenzen gestoppt. Soderbergh hatte ohne die Zustimmung des Studios Änderungen am ursprünglichen Drehbuch vornehmen lassen und verfolgte eine in Teilen dokumentarische Herangehensweise, wofür er bereits Interviews mit Profi-Baseballspielern wie Lenny Dykstra und Darryl Strawberry geführt hatte, die er später in den Film einbauen wollte. Die Studiobosse fürchteten einen zu experimentellen Film und entließen Soderbergh. Sein Nachfolger wurde Bennet Miller und ebenfalls neu hinzu kam Drehbuchautor Aaron Sorkin, der das Skript überarbeitete und Soderberghs Änderungen rückgängig machte. Demetri Martin wurde durch Jonah Hill ersetzt.

- Ein weiterer Personalwechsel während der Vorproduktion erfolgte, nachdem Kameramann Adam Kimmel wegen des Vorwurfs des sexuellen Übergriffs und des Besitzes von Waffen und explosiven Stoffen verhaftet worden war. Seinen Platz nahm Wally Pfister ein.

- Die Dreharbeiten begannen schließlich im Juli 2010 in Los Angeles, Boston und Long Beach sowie im Oakland Athletics Stadium in Oakland.

- Regisseur Spike Jonze hat einen kleinen Cameo-Auftritt.

- Bei den Golden Globes 2012 wurde der Film viermal nominiert (Bester Film – Drama, Bester Hauptdarsteller – Drama (Brad Pitt), Bester Nebendarsteller (Jonah Hill) und Bestes Drehbuch.

- Product Placement: MLB, Oakland Athletics, New York Yankees, Adidas, Cleveland Indians, Boston Red Sox, Yale University, Google, Oakland Raiders, Reebok, Hewlett Packard, Cisco, Wilson, New York Mets, Los Angeles Dodgers, Lacoste, Gatorade, Pepsi, Nike, Puma, Siemens, Detroit Tigers, Philadelphia Phillies, The North Face, Sony, Kansas City Royals, Budweiser, Oracle, Minnesota Twins, Fox Sports Net

Wo gesehen?
im Kino in der Sneak Preview (Cinetower, Neunkirchen)

Zum ersten Mal gesehen?
Ja

Vergabe von Willis:

Fazit:
Es war eine besondere Voraussetzung für den Film. Ich wollte in die Sneak, da ich ein gutes Gefühl hatte, aber es wollte keiner mit, weshalb ich das erste mal in meinem Leben alleine im Kino war. Irgendwie komisch! Aber es sollte sich auszahlen, da mir der Film wirklich sehr gut gefallen hat. Sportfilm, wahre Begebenheit, Brad Pitt und Jonah Hill. Alles Sachen die ich gut finde! Ansehen! Wird mit Sicherheit großer Oscar-Kandidat.

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Der mit dem Wulff tanzt

Posted by Willems on Jan 19, 2012 in Fun, ärgerlicher Scheiss

Heute Morgen beim morgendlichen GoogleReader durchstöbern hab ich einen sehr schönen Artikel über unseren Bundespräsidenten Christian Wulff entdeckt, also eigentlich war nicht der Artikel schön, sondern die Bilder, die darin eingebunden waren und die muss ich euch unbedingt zeigen, bevor er nicht mehr in seinem Amt ist. ;-)

Werbekampagne der Dessous-Marke Blush, …

… Werbekampagne von Sixt und …

… ein Cartoon von Oliver Hilbring mit einer schönen Jack Wolfskin (Wulffskin)-Anspielung.

Bilderquelle: www.bild.de

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Gesehene Filme 2012 No. 6: Interview mit einem Vampir (1994)

Posted by Willems on Jan 19, 2012 in Filme

Interview with the Vampire: The Vampire Chronicles / Interview mit einem Vampir

Filmposter:

Bildquelle: www.moviemaze.de

Filmbeschreibung:
Der Vampir Louis gibt einem Mann in San Francisco ein Interview. Seine Geschichte beginnt im New Orleans des 18. Jahrhunderts, wo Louis von Lestat zum Vampir gemacht wird. 100 Jahre verbindet die beiden eine Haßliebe, bis sich Louis von Lestat löst und in Europa nach anderen Vampiren und Antworten auf essentielle Fragen sucht.

Trailer:

Cast & Crew:

- Regisseur:
Neil Jordan
- Schauspieler:
Brad Pitt spielt Louis de Pointe du Lac
Tom Cruise spielt Lestat de Lioncourt
Christian Slater spielt Daniel Malloy
Kirsten Dunst spielt Claudia
Antonio Banderas spielt Armand
Stephen Rea spielt Santiago
Thandie Newton spielt Yvette

Trivia:
- Interview mit einem Vampir beruht auf dem Roman Gespräch mit einem Vampir von Anne Rice aus dem Jahr 1976.

- Anne Rice verfasste auch die erste Drehbuchversion, die danach von Neil Jordan überarbeitet wurde.

- Blut hat laut Anne Rice mehrere symbolische Bedeutungen: Es steht für den Prozess der Regeneration (Vampire brauchen Blut, um sich zu erhalten), aber auch für ein Opfer und den Tod (das Opfer stirbt, um die Vampire weiterexistieren zu lassen). Zudem gleicht der Rausch, den ein Vampir beim Trinken empfindet, einem sexuellen Orgasmus.

- Das Feuer steht ebenso für Zerstörung wie für Übergang und Veränderung. Im Film brennt Louis drei Gebäude nieder, die wiederum symbolisch für das „Alte“ und nicht mehr Tragbare stehen: für seine Scheinexistenz als Mensch auf seiner Plantage, für die konfliktreiche Zeit mit Lestat und für das dekadente Theater der Vampire.

- Der Film spielt stellenweise in Paris im September des Jahres 1870; dabei wurde nicht beachtet, dass die Stadt seit dem 19. Sept. 1870 von deutschen Truppen belagert wurde.

- Die Rolle des Daniel Malloy war ursprünglich für den aufstrebenden Jungschauspieler River Phoenix vorgesehen. Als dieser am 31. Oktober 1993 überraschenderweise starb, übernahm Christian Slater die Rolle des Reporters und spendete seine Gage an Organisationen, denen Rivers Interesse gegolten hätte. Der Abspann des Films widmet ihn „In Memory of River Phoenix“.

- Der Name des Reporters wird im Film und der Romanvorlage nicht erwähnt. Erst im dritten Band der Vampir-Chronik Königin der Verdammten gibt ihm Rice den Namen Daniel Malloy, im Film-Abspann wird dieser Name angegeben.

- Da die Rolle der im Buch erst 5-jährigen Claudia für ein Kind sehr anspruchsvoll ist, entschied Geffen in Absprache mit Anne Rice, Claudia älter zu machen (ca. 10 Jahre) und die Rolle mit einer erfahrenen Kinderdarstellerin zu besetzen. Kirsten Dunst war bei den Dreharbeiten 11 Jahre alt.

- Als Anne Rice von der Besetzung erfuhr, äußerte sie sich sehr ablehnend über Tom Cruise in der Rolle des Lestat und verlangte vergeblich eine Umbesetzung. Dies führte zu einem Konflikt zwischen Rice und dem Produzenten Geffen, da Rices öffentliche Kritik an Cruise die Fans der Vampir-Bücher gegen die Verfilmung mobilisierte. Als der Film jedoch in die Kinos kam, änderte Rice ihre Meinung und veröffentlichte auf eigene Kosten eine ganzseitige persönliche Filmwerbung in der Variety, worin sie Tom Cruises Darstellung lobte und ihre Fans aufforderte, sich den Film anzusehen.

- Nach den Dreharbeiten kam es zu einem Konflikt zwischen Anne Rice und Neil Jordan, da Anne Rice allein als Drehbuchautorin im Abspann genannt werden wollte, obwohl Jordan die letzte, für den Film verwendete Scriptversion erstellt hatte.

- 2002 kam Königin der Verdammten als zweiter Film zu den Vampirchroniken in die Kinos. Es handelt sich jedoch nicht um eine direkte Fortsetzung, sondern um eine freie Vermischung von Handlungselementen der Bücher Der Fürst der Finsternis und Die Königin der Verdammten von Anne Rice.

- Bei der im Abspann laufenden Version des Rolling Stones-Liedes Sympathy for the Devil handelt es sich um ein Cover von Guns N’ Roses.

- Tom Cruise wollte ein Privatset mit einem Tunnel zwischen Set und Drehort, um die Zuschauermenge zu umgehen, den bekam er auch, damit das Vampir Make-Up ein Geheimnis blieb.

- Tom Cruise bekam in einigen Szenen einen erhöhte Plattform, um den Höhenunterschied zwischen ihm und anderen Schauspielern zu reduzieren.

- Dies war die erste Filmproduktion, die die Erlaubnis bekam zwei Fahrspuren auf der Golden Gate Bridge zu sperren.

- Tom Cruise benötigte täglich 3,5 Stunden für´s Make-Up.

- Oprah Winfrey stürmte aus der Premiere, da sie von der Menge an Blut angewiedert war.

- Der Film wurde 1995 in den Kategorien Bestes Szenenbild und Beste Musik (Original Score) für den Oscar nominiert.

- Product Placemen: Ford

Wo gesehen?
im iBurg Theater

Zum ersten Mal gesehen?
Ja

Vergabe von Willis:

Fazit:
Ich denke meine Erwartungen waren zu hoch für diesen Film, die er nicht annähernd erfüllen konnte. So richtig mitgerissen hat er mich nicht.

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